Samstag, 14. Mai 2016

Chromteile alle verchromt, Faltdachspriegel lackiert,

Die Chromteile sind nun auch fertig und sind sehr schön geworden. Kissling Augsburg hat sehr schön verchromt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die letzte Zeit ist leider sehr wenig passiert, da der Spengler keine Zeit hatte. Somit hatte ich Zeit in meiner Werkstatt alles aufzuräumen und die Teile schön in Boxen zu verstauen. Alle Schrauben und Kleinteile habe ich in ein Kleinteilemagazin eingeordnet.  
 
Die Faltdachspriegel sind inzwischen lackiert und warten auf den Sattler.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Inzwischen wurde die Lichtmaschine, der Kühler und der Grill eingebaut damit die Motorhaube eingestellt werden kann. Dann wird der Spengler die letzten Ausbesserungen machen und mit dem letzten Schliff sollte dann alles bereit sein für den Lackierer.
 
 
 
 
 
 
 
 

Sonntag, 21. Februar 2016

Innenraum lackiert, Faltdachspriegel grundiert.

Endlich sieht man wieder das alles doch wieder mal ein Auto werden könnte. Der Innenraum ist entrostet, grundiert und schwarz lackiert.
 
 
 
 
 
 
Schön langsam kommt meine Sanierung in die Endphase, naja im Sommer möchte ich ja gerne von meinen Ausfahrten erzählen und den damit verbundenen Erlebnissen. Ziemlich genau ein Jahr ist nun vergangen seit ich den Six gekauft habe, eigentlich ist das für eine umfangreiche Sanierung recht schnell.
 
 
 
 
 
 
 
  
 
Die Faltdachspriegel werde ich noch schwarz lackieren, dann kann der Sattler den neuen Sonnenlandverdeckstoff aufziehen.

Sonntag, 31. Januar 2016

Türverkleidung erneuern

Gestern habe ich von den alten Türverkleidungen den Stoff entfernt. Auf der linken Seite waren die Türverkleidungen aus Sperrholz und auf der rechten Seite aus alter Karosseriepappe. Diese hatten die klassische Absteppung. Allerdings bei  der Karosseriepappe waren diese besser sichtbar, da hier durch die Pappe durchgenäht wurde. Die Türverkleidungen waren durch Nässe verzogen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ich nahm dann das Sperrholz als Schablone und habe aus einer Hartholzfaserplatte neue Türverkleidungen hergestellt. Die Löcher für die Fensterkurbel und den Türgriff konnte ich so gut einzeichnen und dann alles mit der Stichsäge aussägen. Für die Befestigung an der Tür habe ich neue Klammern verwendet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die neue Lichtmaschine mit angepasstem Flügelrad und umgebautem Montageblock ist inzwischen von Tilly in Frankreich, superverpackt in einer Holzkiste angekommen.
 
 
Ein spezielles Relais für Blinker, Winker und Anhänger habe ich von Kabelschmid letzte Woche gekauft und wurde auch schon geliefert. Blinker, Winker und Warnblinkanlage alles in einem Gerät.
 
 
 
Es geht weiter in kleinen Schritten ......
 
 

Sonntag, 24. Januar 2016

Faltdach zerlegen und entrosten

Viele Stunden habe ich vor dem PC auf der Suche im weltweiten WWW verbracht bis ich endlich einen Ersatz für mein Schiebedach gefunden habe. Ein Faltdach hatte ich schon von einem Citroen Kollegen aus Deutschland erhalten,  allerdings ohne Einbaurahmen. Naja ohne Einbaurahmen spielt sich gar nichts. Da müsste ich Künstler sein, bin ich aber leider nicht. Dann hatte ich endlich einen alten rostigen Mercedes Ponton gefunden, der Faltdach mit Rahmen hatte. Die Geschichte ist in einem früheren Post nach zu lesen.
 
Das Faltdach ist natürlich auch rostig und ich musste es zerlegen, damit der Sattler dann den Neuaufbau machen kann. Das Faltdach besteht aus der Außenhaut (PVC oder Sonnenlandstoff) und auf der Innenseite aus dem Dachhimmelstoff. Beide Teile werden in der Außenhaut geführt und beim Öffnen miteinander zurückgeschoben. Zuerst habe ich die Führungsschienen durchnummeriert, damit hier alles wieder an seinen richtigen Platz kommt.
 
Der Himmel ist am Rand umgeklappt und mit der Führungsschiene vernietet, somit sieht man später von Innen die Nieten nicht mehr.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Himmel  wird durch die zweite Schiene in einem durchgehend aufgenähten Schlauch festgehalten. Dieser Schlauch weist an den Enden zwei Öffnungen auf, durch diese ist mittels eines Stahlbandes die Himmelsschiene mit der Führungsschiene verbunden.
  
Um diese auszubauen kann auf der Innenseite die Klemmverbindung mittels eines Schraubenziehers oder noch besser eines alten Stemmeisens geöffnet werden. Nun sind die beiden Schienen von einander getrennt und die Schiene kann aus dem Schlauch gezogen werden.
 
 
 
 
 
 
 
  
Nachdem ich alle Schienen ausgebaut habe, war noch der vordere Kasten mit dem Verschlußmechanismus auszubauen. Der Kasten ist mittels Schrauben mit einem in der Außenhaut verklebten Blech verschraubt. Dazu klappt man die Außenhaut hoch und kann so die Schrauben lösen.
 
 
 
 
 
Nun war die Außenhaut nur noch vorne und hinten mit einem Blech verklebt. Die Außenhaut ist ca. 1cm vom Rand abgenäht, durch diesen Tunnel wird das Stahlseil geführt, welches dann das Dach in geschlossenem Zustand spannt und somit ein Flattern im Wind verhindert und auch damit kein Regen eindringt. Das vordere Blech war aus Aluminium und daher rostfrei das hintere ein Stahlblech und leider rostig. Das hintere Blech wird dann mit dem Einbaurahmen im Dach des Fahrzeuges verschraubt. Hier sieht man das Stahlseil welches aus dem Tunnel herausragt und mittels einer Führung im rechten Winkel abgeleitet wird damit es auf die richtige Länge gespannt und verschraubt werden kann.
Am vorderen Blech ist das Spannseil durch mehrere Löcher geführt und verklemmt. Später kann hier durch das Verkleben mit der Außenhaut nichts mehr geändert werden.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die zwei Faltdächer weisen kleine Unterschiede auf. Die Zacken zur besseren Befestigung der Außenhaut hat nur dieses Dach und bei den Führungsschienen sind die Gleitkufen kürzer. Ich vermute  die längeren Gleitkufen verhaken sich beim Öffnen des Daches eher in der Gleitschiene.
 
 
Die  Führungsschienen und Blechteile habe ich dann mittels Drahtbürste entrostet und den Kleber  entfernt. Mein Gesicht hatte danach dieselbe Farbe die meist auch Kaminkehrer vorweisen. Beim Schleifen verwende ich immer meine Staubmaske sonst hätte ich wahrscheinlich schon längst eine Staublunge. Ich möchte ja den Six auch noch fahren nicht nur restaurieren.
 

Freitag, 15. Januar 2016

Chromteile, auf der Suche nach einem Sattler für das Faltdach

 
Derzeit ist es nicht so spannend auf meiner Baustelle. Außer viel Staub!!

Vor Weihnachten habe ich noch die verchromten Teile abgeholt. Voller Freude habe ich diese zu Hause aufgestellt und bestaunt - die Schweißperlen beim Schleifen haben sich doch bezahlt und den Kühlergrill hätte ich am liebsten unter den Christbaum gelegt. Vorübergehend ziert er mein Büro, damit meine Motivation nicht nachlässt. ;-)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Derzeit bin ich auf der Suche nach einem guten Sattler der mir den Himmel und das Faltdach neu bezieht. Hier in Vorarlberg ist die Suche etwas mühsam, bis dato hab ich keinen gefunden.
Einige die ich kontaktiert habe sind eigentlich nur auf Boote spezialisiert und wie mir bei einem interessanten Gespräch mitgeteilt wurde fragen diese Kunden auch nicht nach dem Preis. Wahrscheinlich hätte der Typ bei dem Saustall in seiner Werkstatt mein Dach schon am nächsten Tag nicht mehr gefunden.  Die Botschaft ist angekommen und das Faltdach liegt immer noch bei mir.
 
Zwischen den Keksen und den Feiertagen habe ich noch den Kühler entkalkt, was dann doch nicht so schlimm war wie gedacht und was wesentlich ist, auch danach war er immer noch dicht. Einen neuen Verschlußdeckel werde ich mir kaufen, der alte ist ziemlich rostig.
 
 
 
 
Die Lichtmaschine ist auch ausgebaut und den Befestigungsblock und den Luftflügel habe ich nach Frankreich geschickt, nun wird das Teil auf 12Volt umgebaut.  Ich möchte nachts auch ohne Stirnlampe fahren können und auch den hier auf den Straßen herumtreibenden Füchsen und Rehen frühzeitig ausweichen, die können nämlich ziemlich stur sein und verteidigen die Straße als ihr Revier, es werden ja immer mehr Grünflächen für Wohnblocks verbaut.
 
Die Franzosen merkten wahrscheinlich nach ein paar Flaschen guten Rotweins gar nicht, dass ihr Licht nachts kaum leuchtet. Im Export nach England wurde immer schon eine 12 Voltanlage verbaut,  jaja die Engländer fahren ja auch links. Von 1914 bis 1938 fuhr man in Österreich Ungarn ebenfalls links, nur in Vorarlberg wurde rechts gefahren. Die Vorarlberger waren immer schon ein bisschen der Zeit voraus.
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Türschlösser und die Fensterheber habe ich auch gereinigt, leider haftet jetzt viel Dreck an mir.
Eine Fensterheberfeder ist gesprungen, da brauche ich eine neue. Gut dass da alles mechanisch war. Heute ist das nicht mehr so einfach, da ist alles elektrisch, das wird in 70 Jahren keiner mehr restaurieren, sondern als Schrott im Sondermüll entsorgen.
 
Um frühere Beiträge zu lesen,  muss ganz unten auf der Seite "ältere Pots" angeklickt werden. Viel Spaß beim Lesen.

Mittwoch, 25. November 2015

Faltdachrahmen ist eingebaut

Es ist ein staubiger Weg immer wieder Teile schleifen und polieren. Ich werde die Fensterrahmen innen und auch den Frontscheibenrahmen verchromen lassen damit ich hier nicht immer wieder das Alu aufpolieren muss.
 
Endlich ist jetzt auch der Faltdachrahmen eingepasst und verzinnt und gespachtelt. Damit ist meine größte Baustelle am Auto erledigt. Tagelange Suche im Netz auf der Suche nach so einem Teil,  abgehackt. Der Terminplan sollte nun sein -  bis Jänner ist  der Six neu lackiert. Ich kann es kaum mehr erwarten, endlich wieder die Teile alle einzubauen.
 
 
 
 
 
 
Zwischenzeitlich haben ich auch die Robri Kotflügelschützer ausprobiert, leider passt der Rechte vordere überhaupt nicht -  nun habe ich den Verkäufer kontaktiert und bekomme hoffentlich ein passenderes Ersatzteil geliefert.
 
Diverse Ersatzteile sind inzwischen auch schon gekauft. Bei einem Teilehändler aus Holland fand ich sogar passende Schlitzschrauben für die Fensterrahmen und anderes.
 

Der spezielle Kofferaufbau "malle raoul " ist auch geschweißt, eine neue Nut für die Dichtung und das untere Blech mussten erneuert werden, dann wurde verzinnt und gespachtelt.


Die Türeinstiegsleisten neu gekauft hatten tiefe Riefen vom Presswerkezeug. Also wieder schleifen und polieren und ab zum verchromen.
Die Befestigung der Nebelscheinwerfer war schwarz lackiert, schleifen und verchromen.
Immer wieder tauchen neue Teile auf die bearbeitet werden müssen.
 
 
 
 
 
 
Am 5. November fuhr ich noch eine Runde von ca. 65 km mit meiner Terrot 250 ccm Baujahr 1925. Trotz der frischen Temperaturen musste ich doch Pausen einlegen damit die alte Lady sich wieder etwas abkühlen konnte. Ein bisschen Spaß und Motivation sind doch immer wieder nötig um dann wieder am Samstag in der Werkstatt dem rostigen Hobby zu frönen.

Donnerstag, 10. September 2015

Schleifen der Chromteile, das Faltdachproblem endlich gelöst, Auto zum Spengler geschleppt.



Die Bremsen sind fertig restauriert und auch schon ausprobiert - nun legt der Six bei einer Vollbremsung vier schwarze Striche auf den Asphalt. Top das scheint zu passen.


Dann habe ich das Auto mit meinem Kumpel Sepp zum Spengler geschleppt das war Abenteuer pur. Die Polizei war zum Glück nicht auf der Streif, sonst wäre die rote Kelle gefallen.























Die entchromten Teile hab ich wieder abgeholt. Die entchromten Teile speziell der Kühlergrill waren Schweißarbeit pur. Schleifen, schleifen tagelang und am Schluß aufpolieren. Mit dem Schwingschleifer dem Fein und dem Dremmel habe ich versucht die Teile so glatt wie möglich auf zu bereiten. Hier der Vergleich vor und nach der Bearbeitung der Scheinwerfer.

Endlich konnte ich mein größtes Problem doch noch lösen. Wie schon in einem früheren Beitrag berichtet ist beim Transport von Holland nach Österreich das Stahlschiebedach des Six verloren gegangen.

Einen Ersatz für diese Einzelanfertigung gab es nicht. Ich habe mich dann für ein Faltdach von Webasto entschieden, allerdings war das die berühmte Suche der Stecknadel im Heuhaufen. Nichts zu finden trotz tagelanger Suche im Internet. Dann fand ich einen verrosteten Mercedes Ponton im ebay genau mit dem passenden Faltdach und habe wohl oder übel das ganze Fahrzeug gekauft. Ich kontaktierte Hr. März, dieser hat schon mehrere solcher Dächer verbaut, ob das nun das richtige wäre, ja schnell zugreifen meinte er. Er würde mir sogar den restlichen Mercedes abkaufen, da er gerade so einen restauriert. Schwups weg war er, manchmal lösen sich solche Probleme doch im Eiltempo. Das Auto hat Hr. März geholt und mir das Dach rausgeschnitten. Im Foto sieht man den geschlachteten Mercedes.
Ich holte den Rest mein Faltdach mir Einbaurahmen und Führungsschienen also mit dem Hänger in München ab und habe gleichzeitig auch noch die geschliffen Teile zum verchromen gebracht. Nun kann ich es kaum erwarten sie wieder abzuholen, da wird sich zeigen ob ich ein Meister im Schleifen geworden bin.

Das Dach liegt nun beim Spengler, da bin ich schon gespannt auf den Einbau, das wird sicher ein größerer Eingriff.

Der Urlaub ist auch schon vorbei und somit geht es wieder an die Arbeit im Büro. Bei Klaus Barthel habe ich einen Ölfeinfilter gekauft damit mein Six nicht mehr im eigenen Dreck baden muss. Hier werde ich dann über meine Erfahrungen berichten, wenn es dann soweit ist und die Reifen endlich wieder in den Asphalt schneiden.